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Verbindungsleitung zwischen Battenfeld und Battenberg – EWF stärkt die Gasversorgung in Battenberg

Verbindungsleitung zwischen Battenfeld und Battenberg – EWF stärkt die Gasversorgung in Battenberg

Battenberg. Die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) verstärkt in den nächsten Wochen die Erdgas-Versorgung in der Stadt Battenberg durch eine Verbindung zum Allendorfer Ortsteil Battenfeld. Im März hat das Unternehmen mit dem Ausbau des Gasnetzes zwischen den beiden Orten begonnen. Durch die zusätzliche Verbindung der beiden Ortsnetze im Bereich „Am Mühlrain“ erhöht die EWF die Versorgungssicherheit. Die Stadt verfügt dann über zwei Einspeisepunkte und kann von zwei Seiten mit Erdgas versorgt werden.

In Battenberg beginnen die Bauarbeiten in der Straße „Am Mühlrain“. Die etwa 1000 Meter lange Trasse verläuft von dort in südwestliche Richtung des Stadtgebiets bis zur Straße „Im Hain“, Ecke „Eselsgasse“, und biegt dann in Richtung „Auf der Mauer“ nach rechts ab. Zusätzlich erfolgt eine Verlegung des Gasnetzes von der Straße „Am Mühlrain“ in südliche Richtung, um dort mit dem Gasnetz in der Straße „Am Hofenstück“ verbunden zu werden.

Die EWF beauftragt die heimische Firma Schneider Bau aus Hatzfeld mit den Tiefbauarbeiten und rechnet mit einer Bauzeit von bis zu drei Monaten. Bei schlechten Witterungsverhältnissen ist eine Verzögerung der Arbeiten möglich. Bei Fragen zu den Bauarbeiten können sich Anwohner an die Tiefbaufirma wenden oder an die zuständige Bauleiterin bei der EWF Dagmar Kock, Tel. 06452 93161-12. Ansprechpartner für die Beauftragung eines eigenen Erdgashausanschlusses ist EWF-Kundenberater Frank Schmittmann, Tel. 05631 955-1320.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Axel Voigt, Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 05631 955-279, E-Mail: axel.voigt@ewf.de

Energie Waldeck-Frankenberg GmbH

Arolser Landstraße 27, 34497 Korbach
Telefon: 05631 955-0, Fax: 05631 955-401, Internet: www.ewf.de

Landrat und Erster Kreisbeigeordneter fordern Flexibilisierung der Impfstrategie

Deutschlandweit haben bislang rund 5 Prozent der Berechtigten eine Impfung gegen
Corona erhalten. Im Landkreis Waldeck-Frankenberg liegt die Quote bei 7 Prozent. Damit
nimmt der Kreis hessenweit eine führende Position ein. Aber sowohl Landrat Dr. Reinhard
Kubat als auch Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent Karl-Friedrich Frese
halten die Situation für nicht zufriedenstellend. „Wir müssen das Impftempo erhöhen und
das geht nur, wenn wir mehr Freiräume bekommen und auch Menschen impfen dürfen, die
nicht zu den obersten Priorisierungsgruppen zählen“, so die beiden Dezernenten. Natürlich
werde der zur Verfügung stehende Impfstoff in vollem Umfang für die Gruppe der
Impfberechtigten eingesetzt, man sei aber durchaus vorbereitet und in der Lage, zusätzliche
Zuweisungen an flexibel impfwillige Personen zu verabreichen.
Länder wie Israel und Großbritannien seien mit der Immunisierung der Bevölkerung deutlich
weiter voran als andere Staaten, einfach, weil sie flexibler in ihren Strategien verführen.
Landrat und Erster Kreisbeigeordneter sehen durchaus Raum für ein einfacheres und
schnelleres Vorgehen beim Impfen. Dies liege nicht zuletzt daran, dass das derzeit in größeren
Chargen verfügbare Vakzin des britisch-schwedischen Herstellers AstraZeneca an
einem nicht begründbaren Imageproblem leide, das zur Ablehnung des an sich hochwirksamen
und bereits millionenfach bewährten Impfstoffs durch viele Impfberechtigte führe.
Nach Berechnungen der Deutschen Presseagentur (dpa) könnten bundesweit bis Ende der
Woche rund 2 Millionen Dosen AstraZeneca auf Halde liegen. „Es geht uns nicht darum, die
Priorisierungsliste für die Impfungen aufzuweichen oder gar zu umgehen“, betonen Kubat
und Frese. „Diese werden weiterhin Bestand haben und akribisch abgearbeitet“. Dennoch
habe man das Phänomen, dass Impfstoff übrigbleibe, den man sinnvoll und schnell einsetzen
wolle, um mit der Immunisierung der Bevölkerung schneller voranzukommen.

Die Impfteams seien vorbereitet und motiviert und könnten ihren Einsatz noch weiter ausdehnen.
Denkbar wären eine App oder ein sonstiges Medium, mit dem zu einem bestimmten
Zeitpunkt des Tages bekannt gegeben wird, wie viele Dosen noch zur Verfügung stehen
und über die sich Impfwillige spontan anmelden könnten.
Beide Dezernenten verweisen auch auf ein Statement von Bundesgesundheitsminister
Jens Spahn, der im ARD-Morgenmagazin am Mittwoch, 3. März 2021, einen „prinzipiengeleiteten
Pragmatismus“ gefordert hatte, um eine unbürokratische Planung und eine
schnellere Durchführung der Impfungen zu gewährleisten. Damit hat der Gesundheitsminister
nach Ansicht der Kreisspitze selbst eine weniger formalistische Handhabung seiner
eigenen Impfstrategie gefordert.
Ziel sollte es sein, freie Impfungen zuzulassen. Bürgerinnen und Bürger sollten die Gelegenheit
erhalten, einfach im Impfzentrum nachzufragen, ob Dosen verfügbar seien, um
sich gegebenenfalls gleich impfen lassen zu können.
Beide Dezernenten stellten noch einmal klar, dass es ihnen nicht um die Aufhebung der
gültigen Impfverordnung mit den darin enthaltenen Priorisierungsgruppen gehe, sondern
um eine Erhöhung des Impftempos durch flexible und spontane Nutzung sich ergebender
Freiräume. Dies sei die Voraussetzung für eine rasche Immunisierung eines Großteils der
Bevölkerung und damit auch für eine baldige Rückkehr zur Normalität in allen Lebensbereichen.

Kinder und Jugendliche schütten ihr Herz aus: 300 Postkarten für den Landrat

Kinder und Jugendliche schütten ihr Herz aus: 300 Postkarten für den Landrat

Eine ungewöhnliche Postsendung hat Landrat Dr. Reinhard Kubat vor einigen Wochen
im Kreishaus erreicht: Über 300 Kinder und Jugendliche aus Waldeck-Frankenberg
haben dem Kreishauschef eine persönliche Postkarte gesendet – und aufgeschrieben,
was sie in der anhaltenden Corona-Pandemie derzeit besonders bewegt.
Der Landrat freut sich über so viel entgegen gebrachtes Vertrauen.
„Die Corona-Pandemie, die mittlerweile seit einem Jahr unser aller Leben beeinflusst,
ist eine Belastung für uns alle – aber insbesondere für die jungen Menschen
unserer Gesellschaft“, sagt Dr. Reinhard Kubat. „Ich bin daher sehr gerührt, dass so
viele Kinder und Jugendliche mich auf diese Art und Weise kontaktiert haben.“
Wünsche, Ängste, Sorgen aber auch Hoffnungen und Dinge, wofür sie dankbar sind
haben die Kinder und Jugendlichen im Alter von sieben bis 19 Jahren auf diese
Weise an den Landrat herangetragen – und sich selbst von der Seele geschrieben.
Familie und Freunde sehen, Geburtstage feiern, die eigenen Hobbies ausüben, Reisen
oder Sport machen: In den Botschaften wird die Sehnsucht der Kinder und Jugendlichen
nach Normalität ganz besonders deutlich. Es wird aber auch klar: Auch
der coronabedingte Druck in der Schule, Home Schooling oder die Kontakt- und Hygieneregeln
im Schulbetrieb stellen zunehmend eine Belastung für die Heranwachsenden
dar.
„Wir haben die Aktion gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen gestartet,
weil es für sie wichtig ist, sich in dieser Ausnahmesituation einmal bewusst zu machen,
was die Corona-Pandemie für sie ganz persönlich bedeutet“, sagt Petra Ullrich,
Gemeindereferentin im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg, der die Aktion unter
dem Titel „Wir sind zukunftsrelevant“ gemeinsam mit den Kollegen im Kirchenkreis
initiiert hat. „Die Kinder und Jugendlichen können so ihre Sorgen und Gedanken
loswerden und zu Papier bringen, was sie in der aktuellen Zeit bewegt.“

Diesen Gedanken Ausdruck zu verleihen, spiele gerade in einer Situation wie dieser
eine wichtige Rolle, ist sich Landrat Dr. Reinhard Kubat sicher. „Wir möchten deutlich
machen, dass wir die Sorgen und Wünsche unserer Kinder und Jugendliche hören
und wahrnehmen“, so der Kreishauschef weiter. „Ich möchte ihnen sagen, dass
auch mich ähnliche Dinge bewegen – und dass die Kinder und Jugendlichen mit ihren
Gedanken nicht allein sind.“ Auch, wenn es momentan schwierig erscheine, sei
es wichtig, solidarisch und gemeinschaftlich weiter durchzuhalten – um mit vereinten
Kräften die Pandemie einzudämmen und möglichst schnell in eine lang ersehnte
neue Normalität zurückkehren zu können.

StreitBar des Netzwerks für Toleranz: Am 23. März wird online über „Homeoffice“ diskutiert

Bereits mehrfach hat das Netzwerk für Toleranz Waldeck-Frankenberg zu seiner StreitBar
eingeladen – einer Diskussionsrunde, bei der über aktuelle Themen, Brennpunkte oder
Reizworte fair „gestritten“ wird. Wegen der Pandemie ist es derzeit jedoch nicht möglich,
die Diskussionsrunde als Präsenzveranstaltung durchzuführen. Das Netzwerk für Toleranz
lädt daher für den 23. März von 19 bis 23 Uhr zu seiner ersten Online-StreitBar ein. Das
Thema: „Homeoffice – Chancen und Risiken.“
Wenig Anderes wurde und wird derzeit neben dem Thema Corona mit all seinen Facetten
so intensiv diskutiert wie das Thema Homeoffice. Sein eigener Herr zu sein, freie Zeiteinteilung,
Arbeiten in vertrauter Umgebung – dies wird von vielen Arbeitnehmenden und Selbständigen
geschätzt und genutzt. Aber wie sieht es aus bei der Abgrenzung von Arbeit und
Freizeit? Wie gestaltet sich die Situation, wenn sie auch noch mit Homeschooling verbunden
ist? Und wo bleiben die Kontakte und der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen?
Zahlreiche rechtliche, aber auch finanzielle Fragen sind nach wie vor ungeklärt.
Am 23. März diskutieren Holger Kindler vom DGB Nordhessen, Landrat Dr. Reinhard Kubat
und die Lehrerin und Bildungsreferentin Susanne Steuber miteinander zu diesem Thema.
Moderiert wird die Veranstaltung von Peter Grohme, dem Bildungsreferenten der Evangelischen
Kirche von Kurhessen-Waldeck, Dr. Jürgen Römer, Leiter des Fachdienstes Dorf- und
Regionalentwicklung beim Landkreis und Ursula Müller, der Koordinatorin des Netzwerks
für Toleranz Waldeck-Frankenberg.
Die Teilnehmenden der StreitBar können im Vorfeld der Veranstaltung bereits Fragen stellen.
Dazu stellt das Netzwerk für Toleranz ein Padlet zur Verfügung, das mit der Anmeldung
zugesandt wird. Während der Veranstaltung sind Fragen über einen Chat möglich. Die Veranstaltung
wird über Big Blue Button durchgeführt, ein Link hierzu wird den Teilnehmenden
zwei Tage vor der Veranstaltung zugesandt. Anmeldungen sind online über www.land-kreis-waldeck-frankenberg.de möglich. Bei Rückfragen steht Netzwerkkoordinatorin Ursula
Müller unter der E-Mail-Adresse ursula.mueller@lkwafkb.de zur Klärung zur Verfügung.
Das Netzwerk für Toleranz Waldeck-Frankenberg wird vom Bundesfamilienministerium
im Rahmen des Programms Demokratie leben! sowie dem hessischen Innenministerium
gefördert.

Spatenstich für klimafreundliches Familienzentrum in Frankenberg

Spatenstich für klimafreundliches Familienzentrum in Frankenberg

Seit Montag laufen die Bauarbeiten für ein neues Familienzentrum an der Marburger Straße in Frankenberg (Eder). Zum offiziellen Spatenstich hatte die Stadt vor Ort Vertreter von Landkreis, Magistrat, Stadtverordnetenversammlung, Verwaltung, Träger, Architekturbüro und Baufirma eingeladen.

„Das ist ein großer Tag für Frankenberg“, verkündete Bürgermeister Rüdiger Heß entsprechend stolz vor den Anwesenden. Gebaut wird ein architektonisch modernes und klimafreundlich konzipiertes Gebäude mit Gründach. Das Familienzentrum wird insgesamt fünf Kita-Betreuungsgruppen beherbergen, darüber hinaus weitere Räume für das Familienzentrum sowie ein großzügiges Außengelände. Die Mittagsversorgung wird über eine eigene Küche realisiert. Träger des Familienzentrums wird das Deutsche Rote Kreuz. Die Projektkosten betragen rund 5,1 Millionen Euro, davon fließen rund 2,1 Millionen Euro als Fördergelder von Bund, Land und Landkreis zurück nach Frankenberg.  „Wir wollen Frankenberg zukunftsfähig weiterentwickeln“, so Heß. Dazu gehöre es auch, wohnortnah Kita-Plätze anbieten zu können.

Ein ganzes Wohnquartier mit bis zu 150 Bauplätzen soll in den kommenden Jahren entlang der Marburger Straße neu entstehen – angrenzend an das bestehende Baugebiet im Bockental. Der Bau des neuen Familienzentrums mit Kita neben der Kreishandwerkerschaft bildet dafür den Startpunkt. Die Marburger Straße wird dadurch zur innerstädtischen Straße, der Verkehr wird dann über zwei Kreisverkehrsplätze geregelt. Für die Grundstücke lägen bereits über 150 Anfragen vor, wie der Bürgermeister bestätigte. „Auch das dokumentiert die Dynamik in Frankenberg.“

Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese zeigte sich beeindruckt vom Ziel, den Bau innerhalb eines Jahres fertigzustellen. Es sei sehr wichtig, weitere Betreuungsplätze zu schaffen. „Das ist gut angelegtes Geld. Ich kann die Stadt nur beglückwünschen. Der prognostizierte Einwohnerrückgang ist für Frankenberg nicht eingetreten.“

Für den zukünftigen Träger, das Deutsche Rote Kreuz (DRK), dankte Geschäftsführer Christian Peter für das Vertrauen der Stadt. „Der Standort ist wohl gewählt. Schon in der Planungsphase waren wir mit eingebunden.“ Mit der Kita Wigand-Gerstenberg sei bereits das erste pädagogische DRK-Projekt vor über 30 Jahren ebenfalls in Frankenberg entstanden, auch mit dem Familienzentrum in Battenberg habe man schon Erfahrungen gesammelt. „Das jetzige Projekt ist das Sahnehäubchen auf das was wir bisher an pädagogischer Arbeit geleistet haben.“

Erfreut über den Baustart zeigte sich auch Architekt Torsten Zimmer aus Bad Wildungen. „Wir freuen uns darüber, hier in Frankenberg ein modernes und zukunftsweisendes Gebäude errichten zu dürfen.“ Frankenberg sei gut aufgestellt für junge Familien, die Ausnutzung des Gebäudes durch Kita und Familienzentrum sei sehr gut. Das Familienzentrum erfülle zudem ökologische und klimatische Anforderungen so, dass es auf lange Sicht zeitgemäß sei.

Die Baufirma Ulrich aus Fulda führt die Bauarbeiten aus. Geschäftsführer Michael Wißler dankte ebenfalls für das Vertrauen und versprach abschließend: „Wir werden alles tun, dass wir den Termin halten können.“

Radwege in Waldeck-Frankenberg sollen besser werden: Jetzt online Feedback geben

Radwege in Waldeck-Frankenberg sollen besser werden: Jetzt online Feedback geben

Mit dem E-Bike zur Arbeit, auf zwei Rädern den Landkreis erkunden oder mit dem
Fahrrad mal schnell zum Einkaufen: Nicht erst seit der Corona-Pandemie erfreut
sich Radfahren einer neuen Beliebtheit – auch in Waldeck-Frankenberg. Der Landkreis
will das Radwegenetz daher noch weiter verbessern. Er setzt dabei auch auf
Feedback aus der Bevölkerung, das jeder ab sofort online abgeben kann.
Die Radwege in Waldeck-Frankenberg sollen besser werden – sowohl für die touristische,
als auch für die alltägliche Nutzung. Dafür arbeitet der Landkreis derzeit an
einem Radverkehrskonzept. Den aktuellen Stand präsentiert er bei einer digitalen
Auftaktveranstaltung am Freitag, 12. März um 16.30 Uhr und lädt dazu alle Interessierten
herzlich ein. Teilnehmen kann jeder, der möchte online – und zwar unter
www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/radverkehrskonzept. Dort gibt es alle Informationen
zur Online-Auftaktveranstaltung. Interessierte können sich am kommenden
Freitag mit wenigen Klicks online einwählen.
Auf kurzen (Rad-) Wegen von A nach B
„Um die Wohn- und Lebensqualität im Landkreis zu sichern, ist eine zukunftsfähige
Mobilität zwingend erforderlich“, so der Erste Kreisbeigeordnete und Baudezernent
Karl-Friedrich Frese. „Wir möchten das Radwegenetz an die Bedürfnisse der Menschen
anpassen.“ Von diesem Projekt klar zu unterscheiden sei das Projekt, das der
Landkreis aktuell unter dem Arbeitstitel „Grenztrail“ erarbeitet. Dieses habe klar einen
touristischen Schwerpunkt, wobei der Fokus beim Radverkehrskonzept eher
darauf liege, auf kurzen Wegen mit dem Fahrrad von A nach B zu kommen. „Natürlich
werden die Strecken trotzdem durch landschaftliche schöne Gegenden führen.
Die Mobilität steht hier aber im Vordergrund.“
Ziel ist es, bereits bestehende Radwege in den Städten und Gemeinden zu einem möglichst lückenlosen Netz zu verbinden – und so die bereits bestehenden Radwegekonzepte
der einzelnen Kommunen sinnvoll zu ergänzen. „Dafür möchten wir
sehr gern auch das Feedback der Menschen in Waldeck-Frankenberg einholen“,
sagt Susanne Paulus, die Leiterin des Fachdienstes Bauen, die das Projekt beim
Landkreis betreut. „Da Versammlungen und persönlicher Austausch momentan leider
nicht möglich sind, haben wir uns eine digitale Form der Bürgerbeteiligung
überlegt.“
Bürger-Feedback herzlich willkommen
Alle bestehenden Radwege sind demnach auf einer digitalen Karte zusammengefasst,
die man auf der Webseite des Landkreises unter www-landkreis-waldeckfrankenberg.
de einsehen kann. Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, mit
einem Mausklick Punkte auf den Radwegen zu markieren und diese mit individuellen
Kommentaren und Verbesserungsvorschlägen zu versehen. Gerade die Ideen
der Menschen vor Ort sind hier besonders wertvoll, da diese ihre Heimat gut kennen.
„Wir freuen uns daher, wenn nicht nur besonders viele Interessierte an der digitalen
Auftaktveranstaltung am 12. März teilnehmen, sondern und auch online
Feedback zukommen lassen“, so Frese weiter.

Schnelleres Internet: Gesamtschule Battenberg jetzt mit Glasfaseranschluss

Schnelleres Internet: Gesamtschule Battenberg jetzt mit Glasfaseranschluss

Der Ausbau der digitalen Infrastruktur im Landkreis ist eines der zentralen Themen für
Landrat Dr. Reinhard Kubat. Die neuen Technologien stärken nach seiner Ansicht den ländlichen
Raum – und sind ein wichtiges Kriterium für die Zukunftsfähigkeit von Regionen. Da
viele der großen Anbieter Investitionen in der Fläche scheuten, haben die fünf Landkreise
im Regierungsbezirk Kassel 2014 die Breitband Nordhessen GmbH (BNG) ins Leben gerufen,
eine der größten Initiativen zur digitalen Innovation in Europa. Ziel war es, auch in
strukturschwachen Gebieten sowohl Gewerbebetriebe als auch Privathaushalte mit
schnellem Internet auf Glasfaserbasis zu versorgen.
„Natürlich haben von Anfang an auch die Schulen eine zentrale Position in unseren Überlegungen
gehabt“, so der Landrat. „Auch schon vor Corona war uns klar, dass wir die Basis
für den digitalen Unterricht schnellstmöglich ausbauen müssen“. Im Geschäftsgebiet der
Breitband Nordhessen werden bislang 17 Schulen mit Glasfaseranschlüssen ausgestattet.
Allerdings darf die BNG nur dort tätig werden, wo nicht bereits andere Anbieter auf dem
Markt sind.
Ziel sei es aber gewesen, allen Schulen schnelles Internet anzubieten. Schnelles Internet
bedeutet im konkreten Fall eine Downloadgeschwindigkeit von 400 Mbit und eine Upload-
Geschwindigkeit von 40 Mbit. Dabei handelt es sich um Mindestleistungen, die zum Teil
sogar noch deutlich überschritten werden. „Wir haben natürlich vor, auf mittlere Sicht
möglichst alle Schulen mit der modernen Glasfasertechnologie auszustatten“, formuliert
der Landrat seine Zielvorstellungen.
Deshalb habe es ihn besonders gefreut, dass nun mit der Gesamtschule Battenberg die
erste Schule außerhalb des Geschäftsgebiets der Breitband Nordhessen einen Glasfaseranschluss
erhalten hat. Die größte Schule im oberen Edertal umfasst 35 Klassen und hat insgesamt
knapp 800 Schülerinnen und Schüler. Mit der neuen Technologie sind nun die Voraussetzungen gegeben, dass jede Klasse Videounterricht durchführen kann. In das vorhandene WLAN-Netz können sich Schüler und Lehrpersonal auch mit eigenen Geräten einwählen und das digitale Angebot nutzen. Ob Referate, Hausaufgaben oder Videos, alles
was digital angeboten wird, kann ab sofort im Klassenraum und im Homeschooling geteilt
werden.
Auch die Schulleitung der Gesamtschule Battenberg freut sich über den Glasfaseranschluss
und die sich daraus ergebenden Perspektiven: „Endlich auch Highspeed-Internet
für Schulen des oberen Edertals. Darauf haben die Lehrkräfte und die Schülerinnen und
Schüler lange gewartet. Wir sind auf die neuen Möglichkeiten durch viele vorangegangene
Fortbildungen gut vorbereitet und freuen uns umso mehr, da es im letzten Sommer in
Folge des komplizierten Ausschreibungsverfahrens sehr düster bezüglich der Internetanbindung
aussah.“ Letzten Endes sei dies ein exzellentes Beispiel für die Realisierung sinnvoller
Anliegen, wenn sich der Schulelternbeirat, vertreten durch Frau Theis, der Förderverein
(1. Vorsitzender Bürgermeister Junker), die Kommune (Bürgermeister Klein) und
der Schulträger (in Persona des Landrats Hr. Dr. Kubat und Hr. Baraniak) dafür einsetzen.
Die Gesamtschule Battenberg ist zwar die erste Schule, die außerhalb des BNG-Gebietes in
den Genuss der Glasfasertechnologie gekommen ist, aber schon bald werden weitere folgen:
17 Schulen werden in diesem Jahre noch ausgestattet, verspricht Landrat Dr. Kubat.
Die Digitalisierungsoffensive an den Schulen genieße absolute Priorität und er sei davon
überzeugt, dass bald alle Standorte von der neuen Technologie profitieren können und die
Zukunft des Lernens im Landkreis beginne.

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Im Sommer 2009, pünktlich zum damaligen Stadtfest der Stadt Battenberg erschien der erste Battenberger Bote. Inzwischen können wir auf zehn Jahre und weit über hundert Ausgaben zurückblicken. 

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