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Beratungstag zur Impfung für Kinder und Jugendliche gut angenommen – erneuter Termin am 4. September

Viele Eltern beschäftigen sich derzeit mit der Frage, ob sie ihre Kinder gegen das Coronavirus
impfen lassen. Hilfestellung hat der Landkreis Waldeck-Frankenberg am 28. August bei einem
Beratungstag im Korbacher Impfzentrum angeboten. Der Termin wurde so gut angenommen,
dass der Beratungstag wiederholt werden soll, und zwar am Samstag, 4. September 2021.

Eltern, Kinder ab zwölf Jahre und Jugendliche können dann von 8.30 bis 15 Uhr ins
Impfzentrum kommen, sich über die Impfung informieren, sich beraten lassen und auf
Wunsch auch gleich geimpft werden. Wer sich erstimpfen lässt, erhält seine Zweitimpfung
dann am Samstag, 25. September 2021.
Wie schon beim ersten Beratungstag werden auch am 4. September Kinderärzte aus Waldeck-
Frankenberg vor Ort sein, die die Eltern zu allen Fragen rund um die Immunisierung der
Kinder gegen das Coronavirus beraten. Gemeinsam mit den Eltern und ihren Kindern werden
sie das Für und Wider einer Impfung abwägen und so die Entscheidungsfindung unterstützen.
Verimpft wird der Impfstoff von BionTech & Pfizer.
Falls Kinder und Jugendliche an diesem Tag vor Ort geimpft werden möchten, ist eine
schriftliche Einwilligung beider Elternteile erforderlich und ein Erziehungsberechtigter muss
auch bei der Impfung mit dabei sein. Es wird daher dringend empfohlen, sich vorsorglich die
notwendigen Unterlagen vorab aus dem Internet herunterzuladen, auszufüllen und zu unterschreiben.
Falls nach der Beratung durch den Kinderarzt die Entscheidung für eine Impfung
gefallen ist, kann diese so direkt im Impfzentrum stattfinden. Die Aufklärungs- und Anamnesebögen
für den mRNA-Impfstoff können online unter www.landkreis-waldeck-frankenberg/
Impfen ohne Termin heruntergeladen werden.
Zur Impfung mitzubringen sind nach Möglichkeit die Krankenkassenkarte, Personalausweis
sowie der gelbe Impfpass, damit die Impfung dort eingetragen werden kann. Weitere Informationen
gibt es auch über die Hotline des Impfzentrums unter Tel. 05631 5730889.

Entdeckertour am 8. September in Battenberg

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Netzwerk für Zurückgekehrte und Zugezogene in Waldeck Frankenberg SuSe (Spiel- und Standbein ermöglichen) lädt für Mittwoch, 8. September 2021, ab 18:30 Uhr zur „Entdeckertour“ in Battenberg (Eder) ein. Treffpunkt ist an der Hauptstr. 18 (Kunstverein). Eine Anmeldung ist erforderlich.

Unter dem Motto „Kunst verbindet“ macht Martina Radke mit den Teilnehmenden einen kostenfreien Spaziergang entlang des Kunstwegs in Battenberg, eine Spende für den Kunstverein Battenberg e. V. wird erbeten. Anmeldungen nimmt bis Montag, 6. September 2021, „SuSe“ Projektkoordinatorin Anneke Heine unter Tel. 05631 954-533 oder E-Mail anneke.heine@lkwafkb.de entgegen.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Petra Frömel

Informationsveranstaltung des Frauenbüros zum Thema Trennung/Scheidung am 14. September in Korbach

Das Frauenbüro des Landkreises Waldeck-Frankenberg lädt alle interessierten Frauen für
Dienstag, 14. September 2021, unter Einhaltung der aktuellen Coronaregeln zu einer Informationsveranstaltung
in das Korbacher Bürgerhaus ein. Ab 19:30 Uhr referiert dort Fachanwältin
für Familienrecht Claudia Faß-Strey in Raum 118 zum Thema Trennung/Scheidung.
Der Vortrag soll einen allgemeinen Überblick über die rechtlichen Probleme geben, die anlässlich
einer Trennung oder Scheidung zu erwarten sind. Informiert wird über den Ablauf
des Scheidungsverfahrens, über die Themen Kindes- und Ehegattenunterhalt, Sorge- und
Umgangsrecht sowie Zugewinn- und Vermögensausgleich.
Eine Anmeldung zu der kostenlosen Veranstaltung ist nicht erforderlich. Nähere Informationen
sind im Frauenbüro des Landkreises Waldeck-Frankenberg unter Tel. 05631 954-318
oder E-Mail ute.hetzler@lkwafkb.de erhältlich.

ReparaturCafe am 04.09.2021 (Samstag) in Battenberg, DRK-Seniorenzentrum, Terrassencafe

ReparaturCafe in Battenberg: wieder „coronagerecht vorsichtig“ geöffnet.

Das nächste ReparaturCafe findet am Samstag, 04. September 2021 von 14:00 Uhr – 17;00 Uhr wie gewohnt im TerrassenCafe des DRK-Seniorenzentrums Battenberg, statt.

Bei dieser Veranstaltung dreht sich alles ums Reparieren. Elektriker, Schlosser, ein Polsterer und sonstige Tüftler helfen kostenlos bei allen möglichen Reparaturen. Zudem sind verschiedene Werkzeuge und Materialien vorhanden. Besucher des Reparatur-Cafés bringen ihre kaputten oder funktionsuntüchtigen Gegenstände von Zuhause mit. Die Fachleute im Reparatur-Café wissen fast immer eine Lösung. Gleichzeitig wird Kaffee und Kuchen angeboten.

ABER: Aufgrund der Raumgröße können sich gleichzeitig maximal 25 Personen im Raum aufhalten. (Aufteilung: 8 Reparateure, 7 Besucher, 7 Personen zum Kaffeetrinken, 3 Organisateure). Zugang nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung bei Renate Drechsel (Tel. 01520-9043784) mit Angabe des „Impfstatus“. Frau Drechsel steuert den Zeitplan (wer wann kommen kann). Da man sich beim Reparieren „näher kommt“ besteht generell Maskenpflicht. Die Kaffeegäste können am Platz die Maske abnehmen.

Viele Grüße aus Battenberg

Siegfried Franke (01522-4510400)

Nachbarschaftsnetzwerk Battenberg e.V.

  1. Vorsitzender

Praktische Postmappen warten auf den Einsatz für Hessens neue Schulkinder – über 600 hessische Grundschulen machen vom Angebot Gebrauch

Frankfurt, 24. August 2021. Am kommenden Dienstag beginnt mit der Einschulung
für rund 59.000 Mädchen und Jungen in Hessen ein neuer Lebensabschnitt.
Neben vielen neuen Eindrücken und natürlich ihrer prall gefüllten
Schultüte nehmen am Ende des ersten Schultags viele von ihnen auch ihre
neue Postmappe mit nach Hause.
33.000 Postmappen – und damit 10.000 Exemplare mehr als im Vorjahr – haben
die Landeszahnärztekammer Hessen (LZKH) und die Kassenzahnärztliche
Vereinigung Hessen (KZVH) in diesem Jahr wieder an hessische Schulen verschickt.
604 Grundschulen hatten die praktischen Begleiter für den Schulranzen
im Klassensatz bei der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege in Hessen
(LAGH) in Frankfurt angefordert.
Die farbenfrohen Mappen sorgen für Ordnung im Schulranzen und erleichtern
die Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus: Arbeitsblätter, Materiallisten,
Formulare zum Unterzeichnen und andere Elterninformationen kommen
sauber und unzerknittert an ihren Bestimmungsort.
Darüber hinaus bieten die Mappen viel Wissenswertes rund um Mundgesundheit,
Zahnpflege und eine zahngesunde Ernährung (Konzept Zuckerfreier Vormittag
in der Schule), darunter das im Detail überarbeitete zentrale Konzept der
5 Sterne für gesunde Zähne (www.lagh.de). Die Postmappen zeigen Kindern
und Eltern anschaulich, wie richtiges Zähneputzen nach der KAIplus Systematik
funktioniert. Auch die für viele Eltern auf Dauer schwierige Frage: „Was gebe
ich meinem Kind heute zum Essen mit in die Schule?“ lässt sich durch das
Baukastensystem auf der Postmappe und inspirierende Abbildungen deutlich
leichter beantworten.
Erstellung und Versand der Postmappen erfolgen in Zusammenarbeit mit der
LAGH und dem Projektbüro Schule & Gesundheit des Hessischen Kultusministeriums.
Als Sponsor ist die Fa. Kreussler Pharma beteiligt.

Erster Kreisbeigeordneter Karl Frese: Beteiligungsverfahren für Grenztrail im Bereich Korbach ist noch nicht abgeschlossen

Die Behauptungen des Korbacher Grünen-Politikers Dr. Peter Koswig, die NABU Ortsgruppe
sei bei Genehmigungsverfahren für den Verlauf des Grenztrails im Bereich Goldhausen/
Eisenberg nicht beteiligt worden, stoßen auf massive Kritik beim Ersten Kreisbeigeordneten
Karl Friedrich Frese. Das Planungsverfahren für die Streckenführung im Bereich
der Kreisstadt Korbach sei noch nicht abgeschlossen und der NABU werde noch Gelegenheit
erhalten, seine Position einzubringen. „Mit seinem Vorstoß hat Herr Dr. Koswig unser
wichtigstes Zukunftsprojekt in Sachen Tourismus beschädigt“, machte Frese seinem
Ärger Luft. „Hätte er sich im Vorfeld seiner Kritik kundig gemacht, dann wäre das nicht passiert,
aber vielleicht war es auch politisch so gewollt“.

Der Grenztrail ist nach Ansicht des Ersten Kreisbeigeordneten sowie der beteiligten Kommunen
eines der wichtigsten Großprojekte im Rahmen der touristischen Infrastruktur im
Landkreis. Insgesamt 14 Gemeinden beteiligen sich an der kreisumspannenden Mountainbike-
Strecke, die einmal ein Alleinstellungsmerkmal für den Landkreis darstellen werde.
Frese betonte, es sei ihm sehr wichtig, noch einmal unmissverständlich klarzustellen, dass
die Streckenplanung im Bereich Korbach noch nicht abgeschlossen sei und Anregungen
weiterhin berücksichtigt würden. Darüber sei Herr Koswig informiert gewesen. Bereits im
Vorfeld habe er diese Informationen auch durch die Stadt Korbach erhalten. Man müsse
angesichts dessen davon ausgehen, dass Koswig seine Kritik wider besseres Wissen geäußert
habe.
Allen für das Projekt Verantwortlichen sei die Einbindung der unterschiedlichen Interessengruppen
sehr wichtig. Damit diese sich auch weiterhin an die Planungsverantwortlichen
wenden und ihre Anregungen äußern, dürfe nicht der Eindruck entstehen, sie würden
nicht berücksichtigt. Aber gerade diesen Eindruck habe Herr Koswig durch sein Vorpreschen
provoziert.

Frese wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Grenztrail auch schon Thema im
„Wild-und-Wald-Dialog“, der unter Federführung der Domanialverwaltung stattfindet, sowie
im Gebietsagrarausschuss gewesen sei, so dass man bereits erste Informationen sowohl
an die Jägerschaft als auch an die Landwirtschaft übermittelt habe. Darüber hinaus
wurde am 14. Juli 2021 im Korbacher Kreishaus eine Informationsveranstaltung zum
Grenztrail mit Interessenvertretern aus Land- und Forstwirtschaft, von der Jagd und vom
NABU durchgeführt. Die Kommunikation werde aber noch vertieft und ausgeweitet.

Verbindungsleitung zwischen Battenfeld und Battenberg – EWF stärkt die Gasversorgung in Battenberg

Verbindungsleitung zwischen Battenfeld und Battenberg – EWF stärkt die Gasversorgung in Battenberg

Battenberg. Die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) verstärkt in den nächsten Wochen die Erdgas-Versorgung in der Stadt Battenberg durch eine Verbindung zum Allendorfer Ortsteil Battenfeld. Im März hat das Unternehmen mit dem Ausbau des Gasnetzes zwischen den beiden Orten begonnen. Durch die zusätzliche Verbindung der beiden Ortsnetze im Bereich „Am Mühlrain“ erhöht die EWF die Versorgungssicherheit. Die Stadt verfügt dann über zwei Einspeisepunkte und kann von zwei Seiten mit Erdgas versorgt werden.

In Battenberg beginnen die Bauarbeiten in der Straße „Am Mühlrain“. Die etwa 1000 Meter lange Trasse verläuft von dort in südwestliche Richtung des Stadtgebiets bis zur Straße „Im Hain“, Ecke „Eselsgasse“, und biegt dann in Richtung „Auf der Mauer“ nach rechts ab. Zusätzlich erfolgt eine Verlegung des Gasnetzes von der Straße „Am Mühlrain“ in südliche Richtung, um dort mit dem Gasnetz in der Straße „Am Hofenstück“ verbunden zu werden.

Die EWF beauftragt die heimische Firma Schneider Bau aus Hatzfeld mit den Tiefbauarbeiten und rechnet mit einer Bauzeit von bis zu drei Monaten. Bei schlechten Witterungsverhältnissen ist eine Verzögerung der Arbeiten möglich. Bei Fragen zu den Bauarbeiten können sich Anwohner an die Tiefbaufirma wenden oder an die zuständige Bauleiterin bei der EWF Dagmar Kock, Tel. 06452 93161-12. Ansprechpartner für die Beauftragung eines eigenen Erdgashausanschlusses ist EWF-Kundenberater Frank Schmittmann, Tel. 05631 955-1320.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Axel Voigt, Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 05631 955-279, E-Mail: axel.voigt@ewf.de

Energie Waldeck-Frankenberg GmbH

Arolser Landstraße 27, 34497 Korbach
Telefon: 05631 955-0, Fax: 05631 955-401, Internet: www.ewf.de

Landrat und Erster Kreisbeigeordneter fordern Flexibilisierung der Impfstrategie

Deutschlandweit haben bislang rund 5 Prozent der Berechtigten eine Impfung gegen
Corona erhalten. Im Landkreis Waldeck-Frankenberg liegt die Quote bei 7 Prozent. Damit
nimmt der Kreis hessenweit eine führende Position ein. Aber sowohl Landrat Dr. Reinhard
Kubat als auch Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent Karl-Friedrich Frese
halten die Situation für nicht zufriedenstellend. „Wir müssen das Impftempo erhöhen und
das geht nur, wenn wir mehr Freiräume bekommen und auch Menschen impfen dürfen, die
nicht zu den obersten Priorisierungsgruppen zählen“, so die beiden Dezernenten. Natürlich
werde der zur Verfügung stehende Impfstoff in vollem Umfang für die Gruppe der
Impfberechtigten eingesetzt, man sei aber durchaus vorbereitet und in der Lage, zusätzliche
Zuweisungen an flexibel impfwillige Personen zu verabreichen.
Länder wie Israel und Großbritannien seien mit der Immunisierung der Bevölkerung deutlich
weiter voran als andere Staaten, einfach, weil sie flexibler in ihren Strategien verführen.
Landrat und Erster Kreisbeigeordneter sehen durchaus Raum für ein einfacheres und
schnelleres Vorgehen beim Impfen. Dies liege nicht zuletzt daran, dass das derzeit in größeren
Chargen verfügbare Vakzin des britisch-schwedischen Herstellers AstraZeneca an
einem nicht begründbaren Imageproblem leide, das zur Ablehnung des an sich hochwirksamen
und bereits millionenfach bewährten Impfstoffs durch viele Impfberechtigte führe.
Nach Berechnungen der Deutschen Presseagentur (dpa) könnten bundesweit bis Ende der
Woche rund 2 Millionen Dosen AstraZeneca auf Halde liegen. „Es geht uns nicht darum, die
Priorisierungsliste für die Impfungen aufzuweichen oder gar zu umgehen“, betonen Kubat
und Frese. „Diese werden weiterhin Bestand haben und akribisch abgearbeitet“. Dennoch
habe man das Phänomen, dass Impfstoff übrigbleibe, den man sinnvoll und schnell einsetzen
wolle, um mit der Immunisierung der Bevölkerung schneller voranzukommen.

Die Impfteams seien vorbereitet und motiviert und könnten ihren Einsatz noch weiter ausdehnen.
Denkbar wären eine App oder ein sonstiges Medium, mit dem zu einem bestimmten
Zeitpunkt des Tages bekannt gegeben wird, wie viele Dosen noch zur Verfügung stehen
und über die sich Impfwillige spontan anmelden könnten.
Beide Dezernenten verweisen auch auf ein Statement von Bundesgesundheitsminister
Jens Spahn, der im ARD-Morgenmagazin am Mittwoch, 3. März 2021, einen „prinzipiengeleiteten
Pragmatismus“ gefordert hatte, um eine unbürokratische Planung und eine
schnellere Durchführung der Impfungen zu gewährleisten. Damit hat der Gesundheitsminister
nach Ansicht der Kreisspitze selbst eine weniger formalistische Handhabung seiner
eigenen Impfstrategie gefordert.
Ziel sollte es sein, freie Impfungen zuzulassen. Bürgerinnen und Bürger sollten die Gelegenheit
erhalten, einfach im Impfzentrum nachzufragen, ob Dosen verfügbar seien, um
sich gegebenenfalls gleich impfen lassen zu können.
Beide Dezernenten stellten noch einmal klar, dass es ihnen nicht um die Aufhebung der
gültigen Impfverordnung mit den darin enthaltenen Priorisierungsgruppen gehe, sondern
um eine Erhöhung des Impftempos durch flexible und spontane Nutzung sich ergebender
Freiräume. Dies sei die Voraussetzung für eine rasche Immunisierung eines Großteils der
Bevölkerung und damit auch für eine baldige Rückkehr zur Normalität in allen Lebensbereichen.

Kinder und Jugendliche schütten ihr Herz aus: 300 Postkarten für den Landrat

Kinder und Jugendliche schütten ihr Herz aus: 300 Postkarten für den Landrat

Eine ungewöhnliche Postsendung hat Landrat Dr. Reinhard Kubat vor einigen Wochen
im Kreishaus erreicht: Über 300 Kinder und Jugendliche aus Waldeck-Frankenberg
haben dem Kreishauschef eine persönliche Postkarte gesendet – und aufgeschrieben,
was sie in der anhaltenden Corona-Pandemie derzeit besonders bewegt.
Der Landrat freut sich über so viel entgegen gebrachtes Vertrauen.
„Die Corona-Pandemie, die mittlerweile seit einem Jahr unser aller Leben beeinflusst,
ist eine Belastung für uns alle – aber insbesondere für die jungen Menschen
unserer Gesellschaft“, sagt Dr. Reinhard Kubat. „Ich bin daher sehr gerührt, dass so
viele Kinder und Jugendliche mich auf diese Art und Weise kontaktiert haben.“
Wünsche, Ängste, Sorgen aber auch Hoffnungen und Dinge, wofür sie dankbar sind
haben die Kinder und Jugendlichen im Alter von sieben bis 19 Jahren auf diese
Weise an den Landrat herangetragen – und sich selbst von der Seele geschrieben.
Familie und Freunde sehen, Geburtstage feiern, die eigenen Hobbies ausüben, Reisen
oder Sport machen: In den Botschaften wird die Sehnsucht der Kinder und Jugendlichen
nach Normalität ganz besonders deutlich. Es wird aber auch klar: Auch
der coronabedingte Druck in der Schule, Home Schooling oder die Kontakt- und Hygieneregeln
im Schulbetrieb stellen zunehmend eine Belastung für die Heranwachsenden
dar.
„Wir haben die Aktion gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen gestartet,
weil es für sie wichtig ist, sich in dieser Ausnahmesituation einmal bewusst zu machen,
was die Corona-Pandemie für sie ganz persönlich bedeutet“, sagt Petra Ullrich,
Gemeindereferentin im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg, der die Aktion unter
dem Titel „Wir sind zukunftsrelevant“ gemeinsam mit den Kollegen im Kirchenkreis
initiiert hat. „Die Kinder und Jugendlichen können so ihre Sorgen und Gedanken
loswerden und zu Papier bringen, was sie in der aktuellen Zeit bewegt.“

Diesen Gedanken Ausdruck zu verleihen, spiele gerade in einer Situation wie dieser
eine wichtige Rolle, ist sich Landrat Dr. Reinhard Kubat sicher. „Wir möchten deutlich
machen, dass wir die Sorgen und Wünsche unserer Kinder und Jugendliche hören
und wahrnehmen“, so der Kreishauschef weiter. „Ich möchte ihnen sagen, dass
auch mich ähnliche Dinge bewegen – und dass die Kinder und Jugendlichen mit ihren
Gedanken nicht allein sind.“ Auch, wenn es momentan schwierig erscheine, sei
es wichtig, solidarisch und gemeinschaftlich weiter durchzuhalten – um mit vereinten
Kräften die Pandemie einzudämmen und möglichst schnell in eine lang ersehnte
neue Normalität zurückkehren zu können.

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