Ab Freitag, 12. März, ist der Frankenberger Wildpark wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Ab 10 Uhr kann der Park nach Monaten der Schließung wieder besucht werden. Ebenfalls wieder geöffnet ist seit dieser Woche auch die Stadtbücherei im Steinhaus am Obermarkt.

„Auch wenn es nur kleine Schritte sind, ist es wichtig, die Möglichkeiten zur Öffnung zu nutzen“, begründet Bürgermeister Rüdiger Heß den Entschluss. „Daher ist es mir ein besonderes Anliegen, dass wir die Bücherei und vor allem auch unseren Wildpark wieder öffnen. Es freut mich sehr, dass damit wieder etwas mehr Normalität eintritt.“ Das Gelände des Wildparks sei weitläufig genug, sodass man sich gut aus dem Weg gehen könne, ist Heß überzeugt. „Die Ansteckungsgefahr an der frischen Luft ist zudem deutlich geringer als drinnen.“ Gleichzeitig appelliert er an die Vernunft der Frankenbergerinnen und Frankenberger. Für Besucherinnen und Besucher des Wildparks gilt keine grundsätzliche Maskenpflicht. Die Stadt bittet jedoch darum, für mögliche Begegnungen eine medizinische Maske mitzuführen. Darüber hinaus gelten die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln. Maximal fünf Personen aus zwei Haushalten dürfen sich demnach ohne Abstand zusammen im Park aufhalten, Kinder unter 14 nicht mitgerechnet.

Auch die Stadtbücherei in Frankenberg hat ihre Türen wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Nach zweieinhalb Monaten der Schließung wird der Zugriff auf rund 25.000 Medientitel für alle wieder einfacher. Alle vor oder während des Lockdowns geliehenen Medien wurden pauschal bis zum 7. April verlängert. Hier endet für alle Nutzer*innen die Ausleihfrist. Zuletzt war nur eine Bestellung per Telefon und E-Mail möglich, jetzt darf eine begrenzte Anzahl von Personen zu den regulären Öffnungszeiten wieder selbst an die Regale. Lediglich samstags bleibt die Bücherei vorerst noch geschlossen.

„Der Abholservice hat gut funktioniert und wurde auch viel genutzt, es ist aber einfach nicht dasselbe. Wir freuen uns riesig, dass die Leute jetzt wieder zu uns reinkommen dürfen“, sagt Büchereileiter Jan Kanitz zum Start.

Für Kundinnen und Kunden gilt: Wie schon vor dem Lockdown ist das Tragen einer medizinischen Maske Pflicht. Es gelten zudem die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln. Der Zugang zur Bücherei ist begrenzt und wird über die am Eingang bereitstehenden Körbchen geregelt. So wird gewährleistet, dass sich nur eine bestimmte Anzahl von Menschen drinnen aufhält. Anders als im Supermarkt gilt jedoch: ein Korb pro Haushalt genügt.