Um sich in einer neuen Heimat einzuleben, ist der Sport für viele unverzichtbar. Gerade in
Vereinen entsteht dadurch ein Gemeinschaftsgefühl und gesellschaftlicher Zusammenhalt.
Wie sich Vereine interkulturell öffnen können, wie Menschen mit Migrationshintergrund ins
Vereinsleben integriert werden können und welche Chancen daraus entstehen, darüber informiert der Landkreis am 24. Februar und 3. März in Online-Fortbildungen. Interessierte
sind dazu herzlich eingeladen.
Insbesondere für Vertreter von Sportvereinen und –verbänden aber auch Vereinsmitglieder,
aktive Sportler oder Ehrenamtliche gibt es wertvolle Infos und einen konstruktiven Austausch. Veranstaltet wird sie von der Fachstelle Migration und Integration mit WIR-Koordinator Daniel Gretz und dem Integrationsbeauftragten Latif AL-Homssi gemeinsam mit dem
Fachdienst Sport des Landkreises unter der Leitung von Matthias Schäfer und Peter Schreiber von der Sportjugend Hessen e.V..
Bei beiden Terminen soll für die interkulturelle Öffnung im Sport sensibilisiert werden. Zudem sollen Vereine angeregt werden, sich selbst vor diesen Hintergrund zu reflektieren – und
sich bewusst zu machen, wie Integration bereits in ihrem eigenen Verein gelebt wird. Außerdem geht es um Ideen und Vorschläge, wie Vereine und Verbände integrative Angebote trotz
ausgesetztem Regelbetrieb realisieren könnten – unter Einbeziehung offensiver Elternarbeit,
Zusammenarbeit mit Kitas und Schulen oder der Berufung eines Integrationsbeauftragten in
den Vereinen. Auch Erfahrungs- und Ideenaustausch sollen bei den Fortbildungen im Vordergrund stehen.
Anmeldungen sind ab sofort online über die Webseite des Landkreises Waldeck-Frankenberg
unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de möglich. Der Link zur Fortbildung wird den
Teilnehmenden einen Tag vor der Veranstaltung per E-Mail geschickt. Headset und Webcam
sind sinnvoll, da eine aktive Teilnahme erwünscht ist.