Der Landkreis verfügt jetzt über einen eigenen Besprechungsraum in Bad Wildungen. Damit
wird ein Problem behoben, das immer wieder dann auftauchte, wenn beispielsweise
Antragsteller im Bauwesen oder sonstige Nutzer des Serviceangebotes des Kreises Gesprächsbedarf
hinsichtlich ihrer Projekte hatten, der nicht telefonisch, sondern nur mittels
persönlicher Kommunikation geklärt werden konnte.
Der Raum befindet sich im Gebäude des EWF in der Laustraße 1, ist also zentral gelegen.
„Bislang waren wir darauf angewiesen, dass die Stadt uns einen freien Raum zur Verfügung
gestellt hat“, erläuterte Erster Kreisbeigeordneter und Baudezernent Karl Frese. „Aber die
15 Monate der Pandemie mit ihren Zugangsbeschränkungen zu öffentlichen Gebäuden haben
uns gezeigt, dass etwas Eigenes hier einfach vorteilhafter ist“.
Landrat Dr. Reinhard Kubat ergänzte, in Gesprächen mit der Geschäftsleitung des EWF
habe sich herauskristallisiert, dass im Gebäude in der Laustraße eine bedarfsgerechte
Möglichkeit vorhanden war. „Wir sind dem EWF dankbar, einerseits, weil uns dieser Raum
kurzfristig und unbürokratisch zur Verfügung gestellt wurde, und andererseits, weil wir ihn
mietfrei nutzen dürfen“, freute sich der Landrat. „Dem Landkreis entstehen keine zusätzlichen
Kosten“.
Landrat und EKB nahmen den Raum jetzt in Augenschein, begleitet wurden sie dabei vom
Bürgermeister der Badestadt, Ralf Gutheil. Dieser betonte, dass man immer gerne als Gastgeber
für den Landkreis fungiert habe, sich aber dennoch darüber freue, dass der Landkreis
jetzt auch über eigene Räumlichkeiten verfügen könne. Die beiden Dezernenten und
der Bürgermeister waren sich einig darüber, dass der neue Besprechungsraum einen Zuwachs
an Kundennähe bringe und ein wirkliches Serviceangebot für die Bürgerinnen und
Bürger aus Bad Wildungen und Umgebung darstelle.