Mit dem E-Bike zur Arbeit, auf zwei Rädern den Landkreis erkunden oder mit dem
Fahrrad mal schnell zum Einkaufen: Nicht erst seit der Corona-Pandemie erfreut
sich Radfahren einer neuen Beliebtheit – auch in Waldeck-Frankenberg. Der Landkreis
will das Radwegenetz daher noch weiter verbessern. Er setzt dabei auch auf
Feedback aus der Bevölkerung, das jeder ab sofort online abgeben kann.
Die Radwege in Waldeck-Frankenberg sollen besser werden – sowohl für die touristische,
als auch für die alltägliche Nutzung. Dafür arbeitet der Landkreis derzeit an
einem Radverkehrskonzept. Den aktuellen Stand präsentiert er bei einer digitalen
Auftaktveranstaltung am Freitag, 12. März um 16.30 Uhr und lädt dazu alle Interessierten
herzlich ein. Teilnehmen kann jeder, der möchte online – und zwar unter
www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/radverkehrskonzept. Dort gibt es alle Informationen
zur Online-Auftaktveranstaltung. Interessierte können sich am kommenden
Freitag mit wenigen Klicks online einwählen.
Auf kurzen (Rad-) Wegen von A nach B
„Um die Wohn- und Lebensqualität im Landkreis zu sichern, ist eine zukunftsfähige
Mobilität zwingend erforderlich“, so der Erste Kreisbeigeordnete und Baudezernent
Karl-Friedrich Frese. „Wir möchten das Radwegenetz an die Bedürfnisse der Menschen
anpassen.“ Von diesem Projekt klar zu unterscheiden sei das Projekt, das der
Landkreis aktuell unter dem Arbeitstitel „Grenztrail“ erarbeitet. Dieses habe klar einen
touristischen Schwerpunkt, wobei der Fokus beim Radverkehrskonzept eher
darauf liege, auf kurzen Wegen mit dem Fahrrad von A nach B zu kommen. „Natürlich
werden die Strecken trotzdem durch landschaftliche schöne Gegenden führen.
Die Mobilität steht hier aber im Vordergrund.“
Ziel ist es, bereits bestehende Radwege in den Städten und Gemeinden zu einem möglichst lückenlosen Netz zu verbinden – und so die bereits bestehenden Radwegekonzepte
der einzelnen Kommunen sinnvoll zu ergänzen. „Dafür möchten wir
sehr gern auch das Feedback der Menschen in Waldeck-Frankenberg einholen“,
sagt Susanne Paulus, die Leiterin des Fachdienstes Bauen, die das Projekt beim
Landkreis betreut. „Da Versammlungen und persönlicher Austausch momentan leider
nicht möglich sind, haben wir uns eine digitale Form der Bürgerbeteiligung
überlegt.“
Bürger-Feedback herzlich willkommen
Alle bestehenden Radwege sind demnach auf einer digitalen Karte zusammengefasst,
die man auf der Webseite des Landkreises unter www-landkreis-waldeckfrankenberg.
de einsehen kann. Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, mit
einem Mausklick Punkte auf den Radwegen zu markieren und diese mit individuellen
Kommentaren und Verbesserungsvorschlägen zu versehen. Gerade die Ideen
der Menschen vor Ort sind hier besonders wertvoll, da diese ihre Heimat gut kennen.
„Wir freuen uns daher, wenn nicht nur besonders viele Interessierte an der digitalen
Auftaktveranstaltung am 12. März teilnehmen, sondern und auch online
Feedback zukommen lassen“, so Frese weiter.