Bereits mehrfach hat das Netzwerk für Toleranz Waldeck-Frankenberg zu seiner StreitBar
eingeladen – einer Diskussionsrunde, bei der über aktuelle Themen, Brennpunkte oder
Reizworte fair „gestritten“ wird. Wegen der Pandemie ist es derzeit jedoch nicht möglich,
die Diskussionsrunde als Präsenzveranstaltung durchzuführen. Das Netzwerk für Toleranz
lädt daher für den 23. März von 19 bis 23 Uhr zu seiner ersten Online-StreitBar ein. Das
Thema: „Homeoffice – Chancen und Risiken.“
Wenig Anderes wurde und wird derzeit neben dem Thema Corona mit all seinen Facetten
so intensiv diskutiert wie das Thema Homeoffice. Sein eigener Herr zu sein, freie Zeiteinteilung,
Arbeiten in vertrauter Umgebung – dies wird von vielen Arbeitnehmenden und Selbständigen
geschätzt und genutzt. Aber wie sieht es aus bei der Abgrenzung von Arbeit und
Freizeit? Wie gestaltet sich die Situation, wenn sie auch noch mit Homeschooling verbunden
ist? Und wo bleiben die Kontakte und der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen?
Zahlreiche rechtliche, aber auch finanzielle Fragen sind nach wie vor ungeklärt.
Am 23. März diskutieren Holger Kindler vom DGB Nordhessen, Landrat Dr. Reinhard Kubat
und die Lehrerin und Bildungsreferentin Susanne Steuber miteinander zu diesem Thema.
Moderiert wird die Veranstaltung von Peter Grohme, dem Bildungsreferenten der Evangelischen
Kirche von Kurhessen-Waldeck, Dr. Jürgen Römer, Leiter des Fachdienstes Dorf- und
Regionalentwicklung beim Landkreis und Ursula Müller, der Koordinatorin des Netzwerks
für Toleranz Waldeck-Frankenberg.
Die Teilnehmenden der StreitBar können im Vorfeld der Veranstaltung bereits Fragen stellen.
Dazu stellt das Netzwerk für Toleranz ein Padlet zur Verfügung, das mit der Anmeldung
zugesandt wird. Während der Veranstaltung sind Fragen über einen Chat möglich. Die Veranstaltung
wird über Big Blue Button durchgeführt, ein Link hierzu wird den Teilnehmenden
zwei Tage vor der Veranstaltung zugesandt. Anmeldungen sind online über www.land-kreis-waldeck-frankenberg.de möglich. Bei Rückfragen steht Netzwerkkoordinatorin Ursula
Müller unter der E-Mail-Adresse ursula.mueller@lkwafkb.de zur Klärung zur Verfügung.
Das Netzwerk für Toleranz Waldeck-Frankenberg wird vom Bundesfamilienministerium
im Rahmen des Programms Demokratie leben! sowie dem hessischen Innenministerium
gefördert.